KAFFEE-KULT  
 
 

Woher der Kaffee kommt

Die beiden wichtigsten Kaffeearten heißen Arabica und Robusta, wirtschaftlich kaum von Bedeutung sind heute Liberica und Excelsa. Sie alle gehören zur Familie der Rubiazeen (Krapp- oder Rötegewächse, lat. Coffea) und haben ihren Ursprung in Afrika.


Mehr als 70 % des heute weltweit geernteten Kaffees stammt von Arabica-Pflanzen aus Brasilien, Kolumbien, Mexico und Zentralamerika. Sie bevorzugen die Höhenluft ab 900m, gleichmäßige Temperaturen und genügend Regen. Geeignet sind die meisten subtropischen und tropischen Höhenlagen rund um die Erde. Dieser Hochlandkaffee, "high grown" genannt, ist wegen seiner ausgezeichneten Qualität bei Kaffeekennern besonders beliebt. Er hat sehr komplexe Geschmacksaromen, wenig Säure und im Vergleich zu anderen Sorten wenig Koffeingehalt (0,7-1,5%). Bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ausschließlich die Sorte Arabica angebaut. Diese Pflanzen sind jedoch anfällig für Krankheiten und vertragen keinen Frost. So wurde nach einer Kaffeeart gesucht, die widerstandsfähiger ist und auch in niedrigen Lagen wächst.

Die wildwachsenden Robusta-Pflanzen wurden erst nach 1860 in Uganda entdeckt und später kultiviert, vor allem in Indonesien, Brasilien, an der Elfenbeinküste und in Uganda. Die Widerstandsfähigkeit der Sorte macht sich auch im Geschmack des Kaffees bemerkbar, der rauer und bitterer ist. Die Bohnen enthalten mehr Säure und fast doppelt soviel Koffein (2-2,5%) wie die Arabica-Bohne.
Kenner experimentieren gern mit unterschiedlichen, individuellen Mischungen, bei denen der Robusta-Kaffee seinen Anteil hat.

Weltweit sind die Arten der Kaffeezubereitung sehr unterschiedlich. Hierin spiegeln sich auch gesellschaftliche Entwicklungen wider. Eines jedoch ist allen Verfahren gemeinsam:
Die gerösteten und zerkleinerten Kaffeebohnen werden mit heißem Wasser übergossen, das ihnen die aromatischen Stoffe entzieht und so ein duftendes und geschmackvolles Getränk erzeugt.

Die cafebar-Sorten

Guiseppetti Miscela BAR
Diese Miscela hat eine konsistente und samtige "Crema". Sie eignet sich hervorragend, um Kaffee pur zu geniessen, als Espresso oder Kaffee. Sie setzt sich zu 75% aus Arabica unterschiedlicher Herkunft zusammen: Brasilien, Costa Rica, Guatemala, Columbien, Mexico, Indien, Elfenbeinküste) und 25% Robusta (Indien und Elfenbeinküste).

Guiseppetti Miscela Classico
Etwas kräftiger als die Miscela Bar erleben Kenner Guiseppettis "Miscela Classico" als Kaffee für traditionelle Milchgetränke wie Espresso Macchiato, Cappuccino, Milchkaffee und Café au lait.

Diese Mischung setzt sich zu 50% aus Arabica (Brasilien) und zu 50% aus Robusta (Indien, Elfenbeinküste, Kamerun) zusammen.

Die Kaffeemühle

Gemahlene Kaffeebohnen verlieren in recht kurzer Zeit ihr Aroma und damit auch einen Teil ihres Geschmacks. Deshalb sollte es selbstverständlich sein, für einen Espresso oder Kaffee die Bohnen erst unmittelbar vor der Zubereitung zu mahlen.

Die Zukunft für noch mehr Frische und Genuss heißt "Grind on demand". Bei dieser Mühle wird der Filterträger eingespannt, auf Knopfdruck wird eine vorprogrammierte Menge aus wahlweise zwei Vorratsbehältern frisch gemahlen und in den Filterträger gefüllt.

Kaffee-Kult

Feinste Kaffeesorten frisch geröstet und unmittelbar vor der Zubereitung frisch gemahlen. Für jeden Geschmack der richtige Muntermacher - auch zum Mitnehmen!